Vegetarismus

Ich weiss einfach nicht, was ich dazu sagen soll. Ich will zum Beispiel immer wieder Vegetarier werden, weil mir die Tiere schrecklich Leid tun. Aber meine Mum erlaubt es mir nicht! Ich versuche sie immer wieder zu uebereden oder beim Essen sage ich ihr immer :,,Ich werde es nicht essen!". Bei ihr funktiniert es, aber garnicht. Sie schreit mich an, wie gesund Fleisch ist oder Fisch noch besser.

Na ja, manche denken bestimmt es gaebe nur eine Art von Vegetarier. Dabei gibt es eigentlich sehr verschiedene Arten.

 

  1. Lacto-Ovo Vegetarier : Leute die nur kein Fleisch und Fisch essen.
  2. Lacto Vegetarier : Die Leute, die sich nicht nur auf Fleisch und Fisch verzichten, sondern auch auf Eier.
  3. Ovo Vegetarier : Fleisch, Fisch und Milch duerfen nicht vorkommrn.
  4. Veganer : Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Honig weg, ausserdem darf man kein Pelz tragen.
  5. Pudding Vegetarier : Diese besondere Ernaehrung besteht eigentlich nur aus verarbeiteten erhitzten Fertigprodukten.
  6. Teil-und Halb-Vegetarier: Diese koennen selbst entscheiden, ob sie sich auf Fleisch, Fisch, Eier, Milch oder Honig verzichten. Je nach Auswahl!

Alle andere Arten, hab ich nicht auf geschrieben. Die koennt ihr selber mal im Internet finden.

Aber: Diese andere Arten sind nicht empfehlenstwert !!!!!

        Weil sie total ungesund sind.
 

Wenn ihr euch entschieden habt Vegetarier zu werden, wie Michael Jackson, Madonna, Leonardo Da Vinci oder wie der beruehmte Klassiker: Franz Kafka. Dann muesst ihr folgendes befolgen:

 

 (Diesen Text hab ich kopiert!!!)

Gründe und Ziele

Vegetarier zu sein oder zu werden, bedeutet nicht nur eine besondere Ernährung, sondern ist auch Konsequenz einer bestimmten Lebensweise. Die Vegetarier bilden daher keine einheitliche Gruppe von Menschen, da die Gründe und Ziele ihrer Ernährungsweise recht unterschiedlich sind.

Die vegetarische Lebensweise wird aus gesundheitlichen Aspekten als therapeutische Maßnahme bei Zivilisationskrankheiten (z. B. Übergewicht) eingesetzt und kann diese bei rechtzeitiger Umstellung sogar verhindern und damit prophylaktisch wirken.

Aus ernährungsphysiologischer Sicht wird durch eine vegetarische Kostform vor allem die Fett- und Proteinaufnahme verringert, was sich in kosmetischer Hinsicht u. a. in einer Reduktion des Körpergewichts niederschlagen kann und somit auch einen der zahlreichen Beweggründe für die Ernährungsumstellung darstellt. Auch toxikologische Gründe, d. h. z.B. der Wunsch die Schadstoffaufnahme durch gezielte Nahrungsmittelauswahl zu verringern sowie ökologische Gründe, wie die Vermeidung von Veredlungsprodukten und die Schonung natürlicher Ressourcen spielen eine bedeutende Rolle bei dem Entschluss sich vegetarisch zu ernähren.

Beweggründe zu einer vegetarischen Ernährungsform können aber auch auf weltanschaulichen Aspekten beruhen, d. h. religiöser sowie auch ethischer Natur (Töten als Tabu) sein oder weil man aus ästhetischen Gründen, so z.B. den Anblick toter Tiere meiden will und deshalb die bisherige Ernährung umstellt. Nicht zuletzt sind auch philosophische Beweggründe zu nennen, die ihrerseits Einfluss auf die Denk- und Lebensweise und somit auch auf die Ernährungsweise des Menschen haben.

Es ist wichtig, die Beweggründe für die verschiedenen Formen des Vegetarismus zu kennen, damit das notwendige Verständnis für Vegetarier aufgebracht wird.

 

 

Nährstoffzusammensetzung

Durch die Ernährungsweise des Vegetariers verschiebt sich das Verhältnis und die Zusammensetzung der aufgenommenen Nährstoffe im Vergleich zu normaler Kost.

Kohlenhydrate

Bei einer vegetarischen Kost ist die Aufnahme von Kohlenhydraten im allgemeinen höher als bei einer normalen Kost.

Dabei steigt vor allem die Zufuhr an höherwertigen Mehrfachzuckern (z. B. Stärke) im Vergleich zu Einfachzuckern (z. B. Haushaltszuckern).

Der vermehrte Verzehr von Getreideprodukten, Früchten und Gemüse führt gleichzeitig zu einer Erhöhung der Ballaststoffzufuhr. Jedoch wird mit gesteigertem Konsum von Gemüse auch die Aufnahme bestimmter Substanzen erhöht, wie z.B. Phytinsäure oder Oxalsäure, die das Aufnahmevermögen von Mineralien verschlechtern können.

Fette

Auch hier ergeben sich ähnliche Unterschiede, da die aufgenommene Fettmenge und die Fettsäurezusammensetzung der vegetarischen Nahrung im Vergleich zur Nahrung von Nichtvegetariern variiert.

Die Zusammensetzung der Fette zeigt bei gleichzeitig reduzierter Gesamtfettaufnahme einen höheren Anteil von mehrfach ungesättigten Fettsäuren und einen verhältnismäßig geringeren Anteil von gesättigten und einfach ungesättigten Fettsäuren auf.

Nicht umsonst wird also empfohlen, dass Fette und Kohlenhydrate in einem Verhältnis, wie es bei Vegetariern der Fall ist, aufgenommen werden sollen.

Eiweiß

Die lebensnotwendigen essentiellen Aminosäuren sind in pflanzlichen Produkten wie Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und grünen Gemüsesorten anteilsmäßig geringer vorhanden als in Nahrungsmitteln tierischer Herkunft. Diese weisen eine günstigere Aminosäurezusammensetzung und damit eine höhere Biologische Wertigkeit auf, da der Anteil der essentiellen Aminosäuren entsprechend erhöht ist.

Jedoch wird der Bedarf dieser Aminosäuren durch eine vegetarische Kostform in den meisten Fällen gedeckt, z. T. überschritten und ist von daher in der Regel als unproblematisch anzusehen. Vorraussetzung für eine bedarfsgerechte Ernährung ist vor allem eine richtige Zusammenstellung der Kost und damit auch eine entsprechende Versorgung mit essentiellen Aminosäuren.

Cholesterin

Da Cholesterin nur in sehr geringem Maße in Pflanzen und Mikroorganismen synthetisiert wird, handelt es sich dabei um ein typisches Produkt des tierischen Stoffwechsels. Dementsprechend nehmen Ovo-Lacto-Vegetarier weniger Cholesterin und Veganer nahezu kein Cholesterin mit der Nahrung auf.

Vitamine

Vegetarische Kost ist vor allem reich an Folsäure, den Vitaminen B1, C und E sowie dem Provitamin A (Beta-Carotin). Ein Vorteil einer solchen Kostform ist daher die höhere Aufnahme antioxidativer Vitamine.

Die Zufuhr durch die, hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln enthaltenden, Vitamine D, B2 und B12 ist dagegen deutlich geringer. Hierbei muss insbesondere auf die ausreichende Zufuhr des "Problemvitamins" der Vegetarier, das Vitamin B12, geachtet werden.

Der Bedarf kann z. T. durch fermentierte Produkte wie Sauerkraut und andere milchsaure Produkte gedeckt werden. Um Vitaminmangelzuständen vorzubeugen, ist die zusätzliche Einnahme von Vitamin B12-Präparaten unerlässlich.

Natrium, Chlorid, Kalium

Die verminderte Zufuhr von Natrium und Chlor (durch weitgehenden Verzicht auf Kochsalz und den geringen Gehalt von Natrium in pflanzlichen Nahrungsmitteln) und die verhältnismäßig höhere Aufnahme von Kalium (in Gemüse) hat in erster Linie einen positiven Einfluss auf Personen mit Bluthochdruck.

Aus der Berliner-Vegetarier-Studie (Rottka, 1988) geht hervor, dass die Blutdruckwerte der Vegetarier niedriger liegen als in der Gruppe der Nichtvegetarier. Dies ist allerdings auch auf ein Zusammenwirken mehrerer Faktoren (u.a. niedrigeres Körpergewicht) zurückzuführen.

Phosphor

Auch die Aufnahme von Phosphor ist bei einer vegetarischen Ernährungsweise geringer als bei einer Normalkost, was sich positiv auf die Calcium-Versorgung auswirkt.

Calcium

Calcium ist vor allem in Nahrungsmitteln wie Milch und Käse in hohen Konzentrationen enthalten und steht bei entsprechender Kostform in ausreichender Menge zur Verfügung. Das Risiko einer Calcium-Unterversorgung besteht vor allem bei Kindern und Jugendlichen, sowie bei Veganern.

Magnesium, Zink

Die Zufuhr von Magnesium und Zink ähnelt der von Gemischtköstlern.

Eisen

Die Deckung des Eisenbedarfs erweist sich als problematisch, da es sich bei den wichtigsten Eisenlieferanten um Produkte tierischen Ursprungs handelt (Kalbs- und Rindfleisch, Leber etc.).

Obwohl einige pflanzliche Lebensmittel z. T. hohe Eisenkonzentrationen aufweisen, ist pflanzliches Eisen (Nicht-Hämeisen) wegen seiner geringen Bioverfügbarkeit nur in unzureichender Menge für den Menschen aufschließbar. Hinzu kommt noch, dass bestimmte Inhaltsstoffe in pflanzlicher Kost (z.B. Phytat) eine hemmende Wirkung auf die Eisenaufnahme ausüben. Die gleichzeitige Gabe von Vitamin C kann die Eisenausnutzung um ein Vielfaches erhöhen!

Jod

Das Risiko eines Jodmangels (z.B. Kropfbildung) wird durch Verzicht auf Fisch und Kuhmilch erhöht.

Mangelerscheinungen

Mangelerscheinungen können durch eine richtige Zusammenstellung der Kost sowie durch zusätzliche Verwendung geeigneter Supplemente, speziell bei kritischen Nährstoffen, vermieden werden.

Sie können in verschiedenster Weise und Ausprägung und mit erhöhter Häufigkeit bei bestimmten Personengruppen auftreten.

Die unzureichende Versorgung kann z. B. folgende Nährstoffe betreffen:

  • Eiweiß
  • Calcium
  • Eisen
  • Zink, Jod, Kupfer, Selen
  • Vitamin D, B2, B12, Niacin

Beispiele für entsprechende Mangelerscheinungen können sein:

  • vermindertes Körpergewicht und körperliche Belastbarkeit
  • Calcium- und Vitamin-D-Mangel (durch unzureichenden Milchverzehr und mangelnder Aufenthalt im Freien) und damit ein Risiko für
  • Osteoporose und Osteomalazie
  • Jodmangel
  • Zink- und Eisenmangel
  • Mangel an Vitamin B12 (Anämien)
  • weniger immunaktive Zellen, Müdigkeit, Appetitlosigkeit
  • Mangel an Arachidonsäure im Säuglingsalter

Problemgruppen

Die Gefahr einer unzureichenden Bedarfsdeckung als Folge vegetarischer Kostformen ist besonders für Kinder, S chwangere und Stillende und Veganer von Bedeutung.

Säuglinge

Bei Säuglingen, die vegetarisch oder mit Pflanzenmilch ernährt werden, besteht die Gefahr einer Mangelversorgung mit essentiellen Aminosäuren, Calcium, Eisen und fast allen Vitaminen (insbesondere bei der sog. Mandelmilch).

Präparate aus Sojabohnen decken zwar den Bedarf an essentiellen Nährstoffen weitgehend ab, aber es wird insgesamt davor gewarnt "Kinder alternativ zu ernähren" und darauf hingewiesen, "dass der Gesundheitszustand, die Wiederstandskraft gegen Infektionen und die spätere Leistungsfähigkeit ausschließlich von einer zweckmäßigen Ernährung im Säuglings- und Kindesalter bestimmt wird" (Kasper, 1995).

Kinder

Während der Kindheit, d. h. also einer Lebensphase mit einem hohen Bedarf an essentiellen Nährstoffen, können sich als Folgen einer Mangelernährung Defizite im Bereich des Längenwachstums und Körpergewichts sowie rachitische Veränderungen der Knochen bemerkbar machen.

Grundsätzlich sollte deshalb bei Kindern auf eine ausreichende Zufuhr von Proteinen, Calcium, Eisen, Zink und entsprechenden Vitaminen geachtet werden.

Jugendliche

In neuerer Zeit wird insbesondere von jungen Menschen in den Industrieländern eine "alternative" Ernährungsform praktiziert.

Deshalb sollten sich vegetarisch ernährende Jugendliche und junge Erwachsene auch auf eine entsprechende Versorgung achten, um möglichen Energie- und Nährstoffmängeln vorzubeugen.

Schwangere und Stillende

Hinweise zu einer entsprechenden Ernährung finden sich auf unseren Informationsseiten über Schwangerschaft und Stillzeit.

Veganer

Veganer sind durch ihre restriktive Ernährungsweise in besonderem Maße von den oben erwähnten Mangelerscheinungen betroffen.

Bewertung

Vorteile

Vegetarische und überwiegend pflanzenbasierte Kostformen bieten bei Berücksichtigung bestimmter Regeln eine R eihe von gesundheitlichen Vorteilen:

  • Vegetarische Kost kann dazu beitragen, Übergewicht zu verhindern bzw. das Körpergewicht wieder normalisieren.
  • Störungen wie z. B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Herz- und Kreislauferkrankungen als Folge von Übergewicht treten bei Vegetariern seltener auf, da
  • Risikofaktoren wie ein erhöhter Cholesterinspiegel und verminderte HDL- Werte (das sog. "gute Cholesterin" durch reduzierte Fett- und Cholesterinaufnahme ausgeschaltet oder vermindert werden.
  • Verstopfung und die damit verbundenen Risiken einer Folgeerkrankung (z. B. Darmkrebs, Hämorrhoiden) werden durch die ballaststoffreiche Kost vermindert.
  • Eine vegetarische Kostform leistet somit einen Beitrag zur Senkung der Sterblichkeitsrate bei Erwachsenen.

Nachteile

  • Bei einer vegetarischen Kostform wird ein Großteil der Nahrung naturbelassen verzehrt und stellt somit eine höhere Gefahr für Lebensmittelallergien dar. Besonders gefährdet sind hier Pollenallergiker, die größtenteils zu einer Kreuzallergie neigen. Eine vorherige Hitzebehandlung (z. B. durch Kochen) führt zu einem Verlust bzw. zu einer Verminderung der allergenen Potenz vieler Lebensmittel, die daraufhin meist reaktionslos vertragen werden.
  • Vegetarier zeigen eine niedrigere Proteinaufnahme. Um einer Mangelversorgung mit essentiellen Nährstoffen vorzubeugen, ist deshalb auf einen großen Anteil an Leguminosen (insbesondere Sojabohnen, Nüsse, sonstige Samenfrüchte) in der Kost zu achten.
  • In Bezug auf die Versorgung mit Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen (insb. bei Vitamin B12 und Eisen) ergeben sich bei der vegetarischen Ernährungsweise auch Nachteile. Daher ist auf eine geeignete Lebensmittelauswahl und eine evtl. Supplementation zu achten.

Fazit

Aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ist die ovo-lacto-vegetabile Kost als Dauerkost zu empfehlen und vor allem hinsichtlich der prophylaktischen Wirkung in Bezug auf heutige Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht und Bluthochdruck zu befürworten.

Voraussetzung ist allerdings ein guter Kenntnisstand über den ernährungsphysiologischen Wert der Lebensmittel sowie eine sorgfältige Lebensmittelauswahl und -kombination und evtl. die Verwendung geeigneter Supplemente (z. B. Eisen), um mit einer ovo-lacto-vegetabilen Ernährungsweise den Bedarf an Grundnährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen zu decken.

Die Berücksichtigung bestimmter Problemgruppen ist bei einer vegetarischen Ernährungsweise von besonderer Bedeutung.

Aber:

Ein Verzehr von nicht zu hohen Mengen an Fleisch und Fett und eine gleichzeitige Erhöhung des Obst- und Gemüseverzehrs sowie der Aufnahme an Vollkornprodukten (10 Regeln der DGE), ergänzt durch eine gesunde Lebensweise (Sport, Verzicht bzw. Einschränkung von Alkohol- und Nicotinkonsum) führt im Vergleich zur vegetarischen Ernährungsweise zu besseren oder gleichen Voraussetzungen für die Erhaltung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit sowie für das Erreichen eines hohen Lebensalters.

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